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Mikroökonomie Definitionen zu Grundbegriffen Teil 1 (A bis D nach englischen Namen)

Mikroökonomie Definitionen zu Grundbegriffen Teil 1 (A bis D nach englischen Namen)

Nachfolgend sind die notwendigen Grundbegriffe der Mikroökonomie aufgelistet. Bei Begriffe bei denen sich die Übersetzung direkt ergibt wird diese nicht angegeben. Einige Begriffe werden in den Artikel ausführlich erklärt.

 

Accounting cost: Buchhalterische Kosten: Tatsächliche Ausgaben plus Abschreibungen auf Anlagegüter.

Actual return: Tatsächlicher Ertrag: Von einer Anlage erzielter, nach gesetzlichen Bestimmungen zu bemessener, Wertzuwachs .

Actuarially fair: Versicherungsmathematisch gerecht: Situation, bei der eine Versicherungsprämie gleich der erwarteten Auszahlung ist.

Advertising elasticity of demand: Werbeelastizität der Nachfrage: Prozentuale Veränderung der nachgefragten Menge bei 1% Steigerung Werbeausgaben

Advertising-to-sales ratio: Verhältnis Werbung – Umsatz: Verhältnis Werbeausgaben eines Unternehmens zu seinen Umsätzen.

Antitrust laws: Kartellgesetze: Regelungen und Richtlinien, die Vorgehensweisen verbieten, welche den Wettbewerb faktisch oder theoretisch einschränken, indem sich Unternehmen oder Unternehmensgruppen durch Absprachen Vorteile verschaffen.

Arbitrage: Ausnutzen von territorialen Preisdifferenzen. Der Kauf einer Ware zu einem niedrigen Pries an einem Ort und Weiterverkauf zu einem höheren Pries an einem anderen Ort.

Arc elasticity of demand: Bogenelastizität der Nachfrage: Änderung des Preises/ der nachgefragten Menge in Prozent des Durchschnittspreises/ der nachgefragten Menge.

Asset: Anlage: Investition, die dem Eigentümer einen Geld- oder Leistungsfluss liefert.

Average expenditure: Durchschnittsausgaben: Der Preis für eine einzelne gekaufte Einheit eines Gutes.

Average fixed cost (AFC): Durchschnittliche Fixkosten (AFC): Fixkosten geteilt durch das Produktionsmenge (oder Produktionsniveau).

Average product: Durchschnittsprodukt: Output (Produktmenge) pro Einheit eines bestimmten Inputs (z.b. Kapital, Arbeit, Rohstoffe).

Average total cost (ATC): Durchschnittliche Gesamtkosten (ATC): Gesamtkosten des Unternehmens geteilt durch dessen Produktionsmenge.

Average variable cost (AVC): Durchschnittliche variable Kosten (AVC): Variable Kosten geteilt durch die Produktionsmenge.

Bad: Ungüter: Güter, bei denen eine geringere Menge einer größeren Menge vorgezogen wird (wie Umweltverschmutzung, Abfall).

Bandwagon effect: Mitläufereffekt: Ein Konsument möchte ein Gut (teilweise) deshalb besitzen, weil andere es besitzen.

Barrier to entry: Eintrittsbarriere: Eine Bedingung, die das Eintreten neuer Konkurrenten in den Markt verhindert. Dies kann durch gesetzliche Bestimmungen, dem benötigten Grundkapital und spezifisch notwendigen Fachkenntnissen/Fertigkeiten geschehen.

Bertrand model: Oligopol-Modell, bei dem Unternehmen ein homogenes Gut produzieren, wobei jedes Unternehmen den Preis seines Konkurrenten als gegeben ansieht und alle Unternehmen gleichzeitig ihre Preisentscheidung treffen.

Bilateral monopoly: Markt mir nur einem Verkäufer und nur einem Käufer.

Block pricing: Paketpreisbildung: Berechnung unterschiedlicher Preise für unterschiedliche Verkaufsmengen oder Verkaufspakete (unterschiedliche Kombination in Güterbündeln).

Budget constraints: Budgetbeschränkungen: Beschränkungen, mit denen die Konsumenten infolge ihrer begrenzten Einkommen konfrontiert werden.

Budget line: Budgetgerade: Alle Güterkombinationen, bei denen die ausgegebene Gesamtsumme gleich dem Einkommen ist (der maximal Betrag der zum Konsum verfügbar ist).

Bundling: Bündelung: Preisstrategie bei der zwei oder mehr Produkte als Paket verkauft werden.

Cardinal utility function: Kardinale Nutzenfunktion: Nutzenfunktion, die beschreibt, um wie viel ein Warenkorb gegenüber einem anderen präferiert wird.

Cartel: Kartell: Ein Markt, auf dem einige ader alle Unternehmen ausdrücklich eine geheime Absprache über Preise und Produktionsniveaus treffen, um ihren gemeinsamen Gewinn zu maximieren.

Chain-weighted price index: Kettengewichteter Preisindex: Lebenshaltungskostenindex, der die Änderungen der Mengen der Güter und Dienstleistungen berücksichtigt.

Cobb-Douglas production function: Produktionsfunktion der Form Q = Kα * Lβ, wobei Q der Output, K die Menge des Kapitals und L der Arbeitseinsatz ist und α die Elastizität des Outputs in Bezug auf den Arbeitseinsatz und β die Elastizität in Bezug auf den Kapitaleinsatz  darstellt. Im Fall a + β =1 liegen konstante Skalenerträge vor.

Cobb-Douglas utility function: Cobb-Douglas Nutzenfunktion: Die Nutzenfunktion U(X, Y) = Xa * Y1-a, wobei X und Y zwei Güter sind und a ist eine Konstante.

Complements: Komplementärgüter: Zwei Güter, bei den eine Erhöhung des Preises eines Gutes zu einem Rückgang der nachgefragten Menge des anderen Gutes führt.

Completely inelastic demand: Vollkommen unelastische Nachfrage: Die Konsumenten kaufen eine unveränderliche Menge eines Gutes unabhängig von dessen Preis.

Constant returns to scale: Konstante Skalenerträge: Bei einer Verdoppelung aller Inputs verdoppelt sich der Output.

Constant-cost industry: Branche mit konstanten Kosten: Branche, deren langfristige Angebotskurve horizontal verläuft.

Consumer Price Index: Verbraucherpreisindex: Maß des Gesamtpreisniveaus.

Consumer surplus: Konsumentenrente: Differenz zwischen dem Betrag, den ein Konsument für den Kauf eines Gutes zu zahlen bereit ist, und dem von ihm tatsächlich gezahlten Betrag.

Corner solution: Randlösung: Situation, in der die Grenzrate der Substitution eines Gutes in einem ausgewählten Warenkorb nicht gleich dem Anstieg der Budgetgeraden ist.

Cost function: Kostenfunktion: Funktion, die die Produktionskosten mit der Produktionsmenge und anderen Variablen, die unter Kontrolle des Unternehmen stehen, in Beziehung setzt.

Cost-of-living index: Lebenshaltungskostenindex: Verhältnis der gegenwärtigen Kosten eines typischen Bündels von Konsumgütern und Dienstleistungen im Vergleich zu den Kosten während eines Basiszeitraums.

Cournot equilibrium: Cournot -Gleichgewicht: Gleichgewicht beim Cournot-Modell, bei dem jedes Unternehmen das Produktionsniveau seines Konkurrenten richtig einschätzt und seine eigene Produktionsmenge entsprechend wählt.

Cournot model: Modell eines oligopolistischen Marktes, bei dem die Unternehmen ein homogenes Gut produzieren, jedes Unternehmen die Produktionsmenge des Konkurrenten als gegeben hinnimmt und alle Unternehmen ihre Produktionsentscheidung gleichzeitig treffen.

Cross-price elasticity of demand: Kreuzpreiselastizität der Nachfrage: Prozentuale Änderung der nachgefragten Menge eines Gutes in Folge der Erhöhung des Preises eines anderen Gutes um ein Prozent.

Cyclical industries: Konjunkturabhängige Branchen: Branchen, in denen die Verkäufe stark durch Veränderungen des Bruttosozialprodukts (des Volkseinkommens) oder saisonalen Besonderheiten beeinflusst werden.

Deadweight loss:Nettowohlfahrtsverlust (Deadweight-Verlust): Nettoverlust der Konsumenten- und Produzentenrente.

Decreasing returns to scale: Abnehmende Skalenerträge: Der Output erhöht sich bei einer Verdoppelung aller Inputs um weniger als das Doppelte.

Decreasing-cost industry: Eine Branche, deren langfristige Angebotskurve negativ geneigt ist.

Degree of economies of scope: Grad der Verbundvorteile: Prozentsatz der Kosteneinsparungen, die sich aus der Verbundproduktion anstelle der Einzelproduktion von zwei oder mehr Produkten ergeben.

Demand curve: Nachfragekurve: Beziehung zwischen der Menge eines Gutes, die Konsumenten kaufen wollen, und dessen Preis.

Deviation: Abweichung: Die Differenz zwischen der erwarteten und der tatsächlichen Auszahlung.

Diminishing marginal utility: Abnehmender Grenznutzen: Die Erhöhung der konsumierten Menge eines Gutes führt zu einem immer  geringer werdenden  Nutzenzuwachs.

Diseconomies of scope: Verbundnachteile (diseconomies of scope): Der gemeinsame Output eines einzelnen Unternehmens ist geringer als der Output, der durch verschiedene Unternehmen erzielt werden kann, von denen jedes ein einzelnes Produkt herstellt.

Diversification: Risikoabbau durch die Aufteilung der Ressourcen auf verschiedene Aktivitäten, deren Ergebnisse nicht in engem Zusammenhang stehen.

Dominant firm: Dominantes Unternehmen: Ein Unternehmen mit einem hohen Marktanteil, das die Preise zur eigenen Gewinnmaximierung festlegt.

Duality: Dualität: Alternative Methode zur Betrachtung der nutzenmaximierenden Entscheidung des Konsumenten: anstatt die höchste Indifferenzkurve bei einer bestimmten Budgetbeschränkung auszuwählen, wählt der Konsument die niedrigste Budgetgerade, die eine bestimmte Indifferenzkurve berührt.

Duopoly: Ein Markt, auf dem zwei Unternehmen miteinander konkurrieren.

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