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Unterschied zwischen Herstellkosten und Herstellungskosten

+ Materialeinzelkosten + Materialeinzelkosten
+ Materialgemeinkosten + Materialgemeinkosten
+ Fertigungseinzelkosten + Fertigungseinzelkosten
+ Fertigungsgemeinkosten + Fertigungsgemeinkosten
+ Sondereinzelkosten der Fertigung + Sondereinzelkosten der Fertigung
= Herstellkosten + zurechenbarer Anteil Verwaltungsgemeinkosten (Wahlrecht)
+ Abschreibungsaufwand auf Anlagevermögen, so weit auf Fertigung bezogen (Wahlrecht)
+ Zinsen auf Fremdkapital, das zur Finanzierung der Herstellung verwendet wird (Wahlrecht)

+ zurechenbarer Anteil Verwaltungsgemeinkosten 

+ Angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, freiwillige soziale Leistungen sowie Anteile der betrieblichen Altersvorsorge (Wahlrecht)
+ zurechenbarer Anteil Vertriebsgemeinkosten
= Selbstkosten = Herstellungskosten

 

Herstellkosten

Herstellkosten ist ein Begriff aus der Kostenrechnung, ist somit an interne Entscheidungsträger adressiert.

Sie umfassen Materialgemein- und Einzelkosten sowie Fertigungsgemein- und Einzelkosten (Einzelkosten sind Kosten, welche sich dem Produkt direkt zuordnen lassen. Gemeinkostenkosten fallen für alle Produkte gemeinsam an und werden dann verteilt). Ebenso zählen sogenannte „Sondereinzelkosten der Fertigung“ dazu. Diese sind grundsätzlich Einzelkosten, die sich jedoch nicht einzelnen Produkten (Kostenträgern) zuordnen lassen. Beispiele für Sondereinzelkosten der Fertigung sind Spezialwerkzeuge, Patente, Lizenzen und Konstruktionspläne (sofern diese für mehrere Produkte verwendet werden).

Bei den Herstellkosten kann kein anteiliger Verwaltungsaufwand hinzugerechnet werden. Auf der Basis der Herstellkosten werden die Selbstkosten (auch langfristige Preisuntergrenze) ermittelt (siehe Tabelle).

Herstellungskosten

Herstellungskosten sind die Aufwendungen, die benötigt werden, um einen Gegenstand herzustellen, zu erweitern oder wesentlich zu verbessern.

Ein Vermögensgegenstand wird zu dem Wert der Herstellungskosten oder seiner Anschaffungskosten (je nachdem, ob der Vermögensgegenstand selbst erstellt oder gekauft wurde) in die Bilanz des Unternehmens aufgenommen.

Um das Unternehmen objektiv bewerten zu können sind Ansatz und Bewertungshöhe grundlegend gesetzlich reglementiert (im HGB § 255). So gibt es, im Unterschied zu den Herstellkosten, verschiedene Wahlrechte über den Ansatz von kalkulatorischen Kosten (siehe Tabelle).

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