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TOPSIM - General Management - Einleitung

Uns als 5er Team hat das Planspiel sehr fasziniert. Unsere Planspielzeit ist für uns eine unvergessliche Zeit im Unileben geblieben. Selbst jetzt, wo einige von uns bereits im realen Berufsleben angekommen sind, erinnern wir uns gerne an das Planspiel zurück und seine Nützlichkeit begleitet uns bis heute. Auch abseits der Ökonomie hat es Freundschaften fürs Leben geschaffen. Wir können es jedem Studenten, jeder Studentin und jeder Universität für die Wirtschaftswissenschaften mit besten Gewissen empfehlen.

Learning business by doing business: Unternehmerisches Denken und Handeln lernt man nur durch unternehmerisches Denken und Handeln“... mit diesem tautologischem Spruch wurden wir seinerseits mit dem Planspiel bekannt gemacht. TATA Interactive Systems führte uns beim General Management II in die Situation des Managements eines Produktionsunternehmens für den hochpreisigen (3.000 Euro) Schwarz-­Weiß-Kopierer „COPY I“, welcher für Büros mit hoher und zuverlässiger Druck­- und Kopierleistung ausgelegt ist. Dabei agierten wir gegen 9 weitere Unternehmen und kämpften um Umsatz, Marktanteile und Gewinn.

Für uns bedeutete dies insbesondere zweierlei:

1. Wir mussten die Komplexität und Inderdependenzen wirtschaftlicher Bereiche verstehen.

2. Wir mussten sehr viele Entscheidungen zur Steuerung dieser Mechanismen treffen.

Das wichtigste jedoch ist, dass wir (5 Studenten und Studentinnen im 4. Semester) als Team zusammenfinden und zusammenarbeiten mussten.

Retrospektiv ist die Kommunikation in diesem Planspiel genauso bedeutend, wie im späteren realen Berufsleben. Selbst wenn man alle anderen Fächer der Wirtschaftswissenschaften nur der Punkte wegen kurz vor der Klausur gelernt und danach sein Gehirn von Formeln und Regeln befreit hatte, das Planspiel General Management II bietet uns einen dauerhaften Mehrwert. Es lohnt sich. Die meiste Zeit über fühlt sich die fiktive Welt der COPYFIX AG ziemlich real und mitreißend an. Dass liegt daran, dass TATA Interactive Systems eine fiktive, komplexe, mit viel Mühe und Detail kreierte Atmosphäre und Story zum Planspiel bietet.

Zu Beginn des Planspiels konnten wir uns anhand eines fiktiven Artikels aus den Wirtschaftsnachrichten in die Situation des Managements hineinfühlen. Dort heißt es: 

„Turbulente Zeiten bei der COPYFIX AGAlter Vorstand wird trotz zufriedenstellendem Ergebnis abgelöstNeuer Vorstand [das seid Ihr] in den Startlöchern.

Gerüchte um eine Neubesetzung kamen insbesondere im Vorfeld der Jahreshauptversammlung immer wieder auf. Nur wenige Tage nach der Jahreshauptversammlung gab der Aufsichtsratsvorsitzende der COPYFIX AG, Michael Müller, gestern auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz die Ablösung des bisherigen Vorstandes bekannt. Dabei präsentierte Müller bereits die neuen Vorstandsmitglieder der Öffentlichkeit.

'Von den reinen Fakten gesehen, kommt die Neubesetzung sicherlich überraschend', so Müller auf der Pressekonferenz. Denn das vergangene Geschäftsjahr verlief für die COPYFIX AG recht zufriedenstellend. Der Schwarz-­Weiß-­Kopierer COPY I ist nach wie vor sehr gefragt bei den Kunden. Bei einem Umsatz von 129,0 MEUR erzielte die COPYFIX AG ein Betriebsergebnis von 14,74 MEUR und einen Jahresüberschuss nach Steuern von 7,13 MEUR. Damit weist das Unternehmen ähnliche Ergebnisse und Marktanteile wie seine Konkurrenz auf.

Auch die Aktionäre konnten sich freuen. So werden 30 % des Jahresüberschusses an die Aktionäre ausgeschüttet. Einem Eigenkapital von rund 32,1 MEUR stehen Pensionsrückstellungen von rd. 11,9 MEUR und Verbindlichkeiten von 22,1 MEUR gegenüber. Der operative Cash­Flow von rd. 16,0 MEUR schafft sicher eine Basis für Investitionen aus eigener Kraft.

Doch warum wurde der alte Vorstand abgelöst? Müller begründete die Entscheidung folgendermaßen: 'Der alte Vorstand konnte dem Aufsichtsrat keine zufriedenstellende Strategie für ein langfristiges, nachhaltiges Wachstum der COPYFIX AG präsentieren.' Veraltete Fertigungsanlagen mit unzureichendem Umweltstandards, der einseitige Vertriebskanal und eine sehr konservative Marketing­strategie seien nur einige der vielen Punkte, die befürchten lassen, dass die COPYFIX AG den zukünftigen Anforderungen des komplexen Umfeldes nicht gewachsen ist.

Mehrere renommierte Branchenexperten haben wiederholt die Visionen und die wirtschaftliche Kompetenz des Managements angezweifelt. Auch die Mehrheit der Analysten teilt die Einschätzung der Branchenexperten. 'Dieses negative Feedback der Analysten war ein klares Signal für uns zu handeln', so Müller. Der Aufsichtsrat geht davon aus, dass das neue Management 'alles dafür tun wird, der COPYFIX AG zu einem nachhaltigem Wachstum zu verhelfen'. Die Zukunft wird zeigen, ob der neue Vorstand die richtigen Entscheidungen treffen wird.“

Im weiteren Verlauf der Einstiegsliteratur wird man in eine Welt von Vertrieb, Forschung & Entwicklung (F&E), Einkauf, Fertigung, Personal, Finanz­ und Rechnungswesen angeleitet.

Ziele werden dabei ganz klar genannt:

1. Das Unternehmen als ganzheitliches, vernetztes Gebilde erfassen und erleben, um über genügend Handlungsalternativen zu verfügen.

2. Komplexe und vernetzte Strukturen verstehen und sie in Wettbewerbsvorteile für das Unternehmen umwandeln.

3. Leistungserstellung als Prozess verstehen und den Wertschöpfungsprozess hinsichtlich der Unternehmensziele verbessern.

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