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TOPSIM - General Management - Periode 5

Die Ergebnisse der Periode 5 fallen in den beiden Märkten und innerhalb der Branche sehr unterschiedlich aus und müssen äußerst genau und differenziert analysiert und ausgewertet werden, um die bestmöglichen Entscheidungen für die abschließende Periode 6 zu treffen. Denn für die finale Periode 6 ist es entscheidend den höchsten Aktienkurs der Branche aufzuweisen, um das Planspiel TOPSIM General Management II als Gewinner zu beenden.

Die Rezession in Markt 1 fiel mit einem negativen Wachstum von -10% - wie vom Konjunktur-Bericht aus Periode 4 vorausgesagt - recht hoch aus. Die gesamte abgesetzte Menge an Schwarz-Weiß-Druckern COPY I schrumpfte von 513.559 Geräten auf 467.471, was mit einem Gesamtumsatzrückgang von MEUR 1.509,87 auf MEUR 1.344,87 einherging.

Auch unser Unternehmen erlitt einen Absatzrückgang von 83.454 auf 76.477 Geräten, mit einem Umsatzrückgang von MEUR 233,59 auf MEUR 213,98. Da wir das Szenario einer Rezession mit einhergehendem zunehmenden Wettbewerbsdruck bei unseren Entscheidungen in Periode 4 antizipiert haben, fiel unser wirtschaftlicher Rückgang auf Markt 1 dank intensivierten Werbemaßnahmen im Vergleich zur Branche deutlich geringer aus, sodass wir unseren Marktanteil auf 16,36% erhöhten.

Unsere Kundenzufriedenheit blieb mit 129 im Vergleich zu den vorherigen 131 Punkten stabil. Dieses Ergebnis wirkt dadurch besonders erfreulich, dass die Kundenzufriedenheit der Mitbewerber von durchschnittlichen 113 auf 103 stark gefallen ist. Während sich die wirtschaftliche Lage auf Markt 1 also zuspitzte, ist der Markt 2 um ca. 25% gewachsen. Die gesamte Absatzmenge der Branche stieg von 65.316 Geräten auf 83.036 und der Gesamtumsatz von MEUR 213,85 auf MEUR 261,77. Zwar konnten wir hier ebenso ein deutliches Absatzwachstum von 15.829 Geräten auf 18.372 und ein Umsatzwachstum von MEUR 47,46 auf MEUR 55,06 verzeichnen, haben dabei jedoch Marktanteile verloren.

Der Verlust von ehemaligen 24,23% auf 22,13% ist durch den zunehmenden Preiskampf auf Markt 2 zu erklären. Der Durchschnittspreis unserer Mitbewerber sank von FCU 2.183 auf FCU 2.102. Insgesamt konnten wir unsere Betriebsergebnisse aus Periode 4 mit leichten Verlusten in Periode 5 halten. Unsere abgesetzte Menge verringerte sich leicht von 106.283 Stück auf 103.849 und unser Umsatz reduzierte sich von MEUR 299,60 auf 293,33. Obwohl wir für Periode 5 mit einem Gesamtumsatz über der MEUR 300,- Marke gerechnet hatten, sind dies unter Einbeziehung der deutlich härter gewordenen wirtschaftlichen Bedingungen auf unserem Hauptmarkt 1 akzeptable Ergebnisse.

Die Auslastung unserer Produktionskapazitäten konnten wir noch einmal verbessern und dadurch effizienter produzieren. Die Auslastungsquote unserer Fertigungsanlagen beträgt sehr gute 99,2%. Unsere Personalauslastungsquote erreicht mit 99,99% einen Optimalwert, welcher nicht weiter verbessert werden kann. Dadurch ist es uns gelungen, den Produktivitätsindex I von 1,07 auf 1,08 und den Produktivitätsindex II von 1,05 auf 1,07 nochmals zu erhöhen. Die Kennzahlen unseres Produktionsmanagements haben also nun ein Niveau erreicht, welches nicht mehr übertroffen werden kann. Darauf sind wir im Management sehr stolz, weil es vorzügliche Lerneffekte aufzeigt, insbesondere unter Berücksichtigung erheblicher Ausweitungen der Fertigungskapazitäten und des Personalstocks.

Gleichzeitig spricht eine Steigerung der Mitarbeitermotivation von 82 auf 90 für die Leistung unseres Personalmanagements. Hauptsächlich führen wir diese positive Veränderung auf die Mehrinvestition von MEUR 4,0 auf MEUR 6,0 in Trainingsmaßnahmen für die Fertigung zurück. Im Produktbereich konnten wir unsere Spitzenposition halten und noch weiter ausbauen. Die Produktindizes unseres COPY I sind in jeder Hinsicht die besten der gesamten Branche. Der Technologieindex beträgt nun 129,9 (vorher 110,3), der Ökologieindex 122,3 (116,2) und eine Wertanalyse von 104,2 (103,8).

Die Finanzlage der Green Copy AG zeichnet sich in dieser Periode wie folgt ab: Aus den Umsatzerlösen von MEUR 293,55 konnten wir ein Betriebsergebnis von MEUR 21,61, sowie einen Periodengewinn von MEUR 0,90 erzielen. Dieser niedrige Periodengewinn ist dadurch zu erklären, dass wir in Periode 5 einen Lagerbestand von 34.823 Geräten aufgebaut haben, für welchen wir bereits die entstandenen Herstellkosten (Material und Personal), F&E-Kosten und Verwaltungskosten in der Finanzrechnung getragen haben. Unser Lagerbestand hat einen Vermögenswert von MEUR 60,01, welcher ein enormes Gewinnpotential für die finale Periode 6 verspricht.

In Periode 5 erzielten wir somit eine Umsatzrendite von 7,4% und eine Eigenkapitalrendite von 1,7%, wobei wir eine Dividende in Höhe von MEUR 5,80 an unsere Aktionäre ausgeschüttet haben. Das wichtigste Ergebnis ist, dass wir weiterhin das führende Unternehmen an der Spitze der Branche, gemessen am Aktienkurs, sind. Unser Aktienkurs liegt derzeit bei EUR 221,9, während der durchschnittliche Aktienkurs aller 10 Unternehmen bei ca. EUR 70,- pro Aktie liegt.

Allerdings konnte unser Hauptkonkurrent seinen Aktienkurs gefährlich nahe an unseren auf EUR 219,1 steigern. Dieser fokussierte sich stark auf die Produktion des Farbkopierers COPY II und konnte dort durch gute Produktqualitäten, hohe Werbemaßnahmen und deutlich überdurchschnittliches Vertriebspersonal seine Position festigen. Allerdings sehen wir für die letzte Periode nur eine geringe Gefahr, weil unser Wettbewerber im Vergleich zu uns keinen Lagerbestand aufweist.

Die Finanzlage abschließend beträgt unser Eigenkapital MEUR 47,54, das Fremdkapital MEUR 236,71 und unsere Bilanzsumme somit MEUR 284,25.

Wie sieht unsere Situation nun für Periode 6 aus? Wo liegt unser Potential, den Spitzenplatz der Branche erfolgreich aufrechtzuerhalten? Mit welchen Schwächen gehen wir in Periode 6? Welche Gefahren können durch welche Entscheidungen unserer Mitbewerber entstehen? Können wir diese antizipieren und wie darauf reagieren?

Unser Potential kennzeichnet sich insbesondere durch 4 Faktoren:

1. Die besten Produktindizes des Schwarz-Weiß-Druckers COPY I.

2. Die modernsten und größten Fertigungsanlagen vom Typ C mit einer Gesamtfertigungskapazität von 145.500.

3. Die niedrigsten Selbstkosten mit EUR 2.290 je COPY I.

4. Ein hoher Lagerbestand, um die Märkte noch einmal, letztmalig zu pushen.

Unsere Schwächen sind unsere niedrige liquide Situation von lediglich MEUR 0,10, sodass wir einen kurzfristigen Kredit zur Finanzierung der Produktion aufnehmen müssen. Die zusätzlichen Kreditkosten schmälern unseren Periodengewinn. Da jedoch die Zinskosten unterhalb der Gesamtrentabilität liegen, erzielen wir einen positiven Leverage-Effekt.

Bei den möglichen Gefahren durch unsere Mitbewerber müssen wir schon vorsichtiger kalkulieren. Das größte Risiko besteht darin, dass diese ihre Preise soweit heruntersetzen, dass wir als Preisführer nicht mehr wahrgenommen würden und dadurch Marktanteile verlieren würden. Glücklicherweise weisen unsere Konkurrenten keine Lagerbestände auf, sodass diese ihre Preisreduktionen mit enormen Verlusten bezahlen würden, sodass ihre Aktienkurse ebenfalls stark fallen würden. Die Wahrscheinlichkeit sehen wir dennoch hoch für eine Preisreduktion, weil es die letzte Runde im Planspiel ist und spieltheoretische, psychologische Effekte nun deutlicher auftreten werden.

Deshalb werden wir unsere Preise ebenfalls noch einmal deutlich reduzieren. Aufgrund all der zuvor genannten Überlegungen haben wir folgende Entscheidungen getroffen: Wir werden noch eine zusätzliche Fertigungsanlage vom Typ C durch langfristige Kreditaufnahme anschaffen und somit unsere Gesamtkapazität auf 175.000 Geräte aufstocken. Zusammen mit unserem Lagerbestand ergibt sich eine potentielle Absatzmenge von ca. 210.000 COPY I, was im Vergleich zur Vorperiode (103.849) ein Wachstum von gut 103% entspricht und an Wahnsinn gleicht.

Weil wir dadurch wiederum extreme Potentiale durch Fixkostendegression sehen, sind wir in der Lage, unsere Preise von EUR 2.798 auf 2.499, sowie von FCU 1.998 auf FCU 1.699 zu reduzieren. Ebenso erhöhen wir unsere Werbemaßnahmen auf insgesamt MEUR 15,- und stellen letztmalig weitere 600 neue Mitarbeiter ein, der Großteil davon in Fertigung und Vertrieb. (Man könnte auf die Idee kommen, das gesamte Personal aus Forschung und Entwicklung zu entlassen, weil es ja nicht mehr benötigt wird. Allerdings amortisieren sich die Entlassungs- und Abfindungskosten ersten nach 1,7 Perioden)

Viele von uns im Management glauben mittlerweile, dass wir größenwahnsinnig geworden sind, weil wir nun Marktanteile von jeweils 50% auf den Märkten 1 und 2 des Copy I anpeilen. Doch unsere Planungen sind realistisch. Periode 6 wird nervenkitzelnd!

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